Futter



Heu, Hafer, Gerste und Getreidegemenge (letzteres zur Rinderfütterung) stammen aus eigener Produktion und sind daher Bio-Produkte. Sollten wir Futtermittel zukaufen müssen, sind dies stets Bio-Futtermittel.

Unser Stroh ist größtenteils selbst erzeugt. Da wir Stroh zukaufen müssen, können wir nicht durchgängig Bio-Stroh verwenden. Allerdings ist die Verwendung von konventionell erzeugtem Stroh nach den Regeln des Bio-Landbaues zulässig.

Rauhfutter, also Heu-, Öhmd (Rinderfütterung) und Stroh, wird ausschließlich in Rundballen mit geringem Preßdruck und weichem Kern gepresst. Den Nachteil einer höheren Anzahl von Ballen wiegt die bessere Futterqualität allemal auf - ein weicherer Rundballen mit nochmals weicherem Kern wird auch nach dem Pressen noch durchlüftet. Ein unschlagbarer Vorteil des Rundballens.

Bei der Heuernte achten wir auf einen "hohen Schnitt", d. h. auf unseren Wiesen sind die Graspflanzen nach der Mahd noch zwischen min. 6 cm und 10 cm hoch. Der Vorteil: ähnlich wie das Stroh liegt unser Heu auf Stoppeln und nicht auf dem Boden. Es kann gut ablüften und trocknet schneller. Und - besonders wichtig - Verschmutzungen z. B. durch Wühlschäden oder Maulwurfshügel gelangen weniger stark ins Futter. Deshalb wenden und schwaden wir unser Heu auch mit höher eingestellten Zinken, was der Futterqualität nochmals zugutekommt und sich bei der Futteranalyse in einem niedrigen Rohascheanteil darstellt.

Da die Gesundheit unserer Tiere oberste Priorität besitzt, lassen wir unsere Futtermittel regelmäßig von der Lufa, der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt in Speyer, untersuchen. 

Hier der Link: lufa-speyer.de